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'''Schokolade''' ist ein und , dessen wesentliche Bestandteile erzeugnisse und en ? im Falle von Milchschokolade auch se ? sind. Schokolade wird in reiner Form genossen und als Halbfertigprodukt weiterverarbeitet. Die spanischen Eroberer brachten das Getränk und die Bezeichnung aus Mexiko mit. Dabei handelte es sich um eine Mischung aus , Kakao, und .

Im Gegensatz zu einer weit verbreiteten Meinung kommt ?das Wort ''chocolatl'' in keiner frühen Quelle über das aber heiß genossen.

Entstehung des Namens

Die Sprache der Azteken war das annehmen.

Die meisten Linguisten gehen von einer Nahuatl-Form ''chocolatl'' aus.

Ein Ursprungswort in der Form ''xocol-atl'' bzw. ''xoco-atl'' ließe sich am leichtesten mit ''xocolia'' (?etwas bitter oder sauer machen?) bzw. ''xococ'' (?bitter? zugrunde liegt. Es ist über das spanische Lehnwort ''cacao'' in die europäischen Sprachen gelangt.

Die wissenschaftliche Bezeichnung für den Kakaobaum ist ''Theobroma cacao'' ''Theobroma'' und bedeutet ?Speise der Götter?.

Geschichte

Das erste Mal wurde der ''(Theobroma cacao)'' vermutlich um 1500 v. Chr. von den genutzt, die im Tiefland der mexikanischen Golfküste lebten. Um 600 n. Chr. wurde der Kakao dann von den angebaut.

Die Azteken schlugen die mit kaltem Wasser vermischten, zerstoßenen Kakaobohnen mit Hilfe eines Holzquirls, heute spanisch ?Molinillo? genannt, schaumig auf. Nach Überlieferung der Maya war die Kakaopflanze göttlichen Ursprungs. Zu Ehren des Kakaogottes . Aus dieser Gegend musste man den üblichen Tribut in Form von Kakao sehr guter Qualität an den Herrscher abliefern.

Die ersten Kakaobohnen brachte vom Kakao ab, heute ein üblicher Vorgang zur Produktion von Kakaopulver als Bestandteil von Getränken und Süßspeisen.

Die Verwendung von Kakao und der Schokolade sowohl als Lebensmittel als auch als Medizin ist für Lateinamerika und Europa belegt. Schokolade wurde als generell kräftigend, leicht verdaulich und als empfohlen. Noch bis ins 19. Jahrhundert wurde Schokolade in n als ?Kräftigungsmittel? verkauft.

Als älteste bestehende Schokoladenfabrik Deutschlands wird die in angesehen, die aus einer im Jahre 1804 von Friedrich August Miethe gegründeten Konditorei hervorging. Sein Sohn stellte ab 1828 in mit Hilfe einer die sogenannte ''Dampfschokolade'' her. Im Jahre 1839 gründete (1815?1876) in Köln seine Mürbebäckerei, die er gemeinsam mit seinen fünf Söhnen zum Großunternehmen Franz Stollwerck & Söhne ausbaute. Die Gebrüder Stollwerck AG entwickelte sich später zum größten Schokoladeproduzenten Deutschlands. 1863 gründete Heinrich Fassbender in der Mohrenstraße in Berlin seine Chocoladerie, in der er feinste Pralinen und Trüffel herstellte. Er wurde bald Königlicher Hoflieferant. 1890 eröffnete Wilhelm seine erste Confiserie in Berlin. 1999 fusionierten beide Unternehmen zur Firma Fassbender & Rausch GmbH ? jetzt Rausch GmbH. Ein weiterer wichtiger Schokoladenhersteller war aus Bremen; er begann 1890 mit der Schokoladenproduktion.

In der Schweiz wurde die erste Schokoladenfabrik 1819 von in gegründet. Ihm folgten unter anderem die Schweizer Firmen (1824), , (1830; ) und (1845). Die erste Schweizer Milchschokolade wurde 1875 von und auf den Markt gebracht. 1879 entwickelte ein Verfahren zum der Schokolade. Damit wurde Schokolade erstmals ohne Zusatz von Zucker, Honig oder zu einem Genussmittel. Das Conchierverfahren und die Milchschokolade trugen wesentlich zum Ruf der bei.

Der Verkauf der Schokolade erfolgte in der . Meist handelte es sich dabei um Verkaufsstätten direkt bei der Produktionsstätte. Heutzutage finden sich Chocolaterien als Café-Chocolaterie in den Städten. Rausch bezeichnet sein Ladengeschäft ? das Rausch Schokoladenhaus ? am Berliner als ?größtes Schokoladenhaus der Welt?.

Herstellung

Herstellung von Schokolade

Die industrielle Herstellung von Schokolade ist technisch anspruchsvoll, sodass die Angabe eines Rezeptes zur Herstellung von qualitativ hochwertiger Schokolade im kleinen Maßstab schwierig ist. Zunächst werden werden außer Kakaobutter keine Kakaobestandteile verwendet.

Um die der Masse zu beeinflussen, wird zumeist in einer Menge von maximal 0,2 % hinzugefügt. In der sind laut der Richtlinie 2000/36/EG sodass auch psychische Ursachen berücksichtigt werden müssen.

Inhaltsstoffe

{| class="wikitable" style="float:left; margin-right:2em;"
|+ 100 Gramm ''dunkle'' Schokolade
! Nährstoff !! enthalten
|-
| (Zucker) || 54 g
|-
| Fette || 27 g
|-
| || 9 g
|-
| (Eiweiß) || 6 g
|-
| Wasser || 1 g
|-
|}

{| class="wikitable"
|+ Mineralstoffe pro 100 g
! Element !! enthalten !! !! Element !! enthalten !!
|-
| || 400 mg || 2?3 g || || 300 mg || 300?400 mg
|-
| || 280 mg || 1 g || | || 100 mg || 3?5 g
|-
| || 100 mg || 1 g || | || 12 mg || 2?3 g
|-
| || 3 mg || 15 mg || || 1 mg || 1,5 mg
|-
| || 0,26 mg || 0,2?0,5 mg || || 0,2 mg || 15 mg
|-
| || 0,05 mg || 1 mg || || 0,005 mg || 0,2 mg
|}

Ernährungsphysiologie

Schokolade besteht zu beträchtlichen Teilen aus Fett und Zucker und enthält neben anderen Inhaltsstoffen (Haushaltszucker, ein ). Der (GI) von Schokolade ist mit dem von Roggenbrot vergleichbar und liegt mit etwa 65 im Mittelfeld.

Die meisten Arten von Schokolade haben einen zwischen 2100 und 2500 pro 100 Gramm (= 500 bis 600 ). Milchschokolade liegt mit 2300 kJ pro 100 Gramm (= 550 kcal) in der Mitte. Das entspricht ungefähr einem Viertel des s an Energiezufuhr eines erwachsenen Menschen.

In einer türkischen Studie wurden auf dem dortigen Markt verbreitete Milch- und Bitterschokoladensorten auf ihren gehalt und ihr profil untersucht. Der Fettanteil bestand hauptsächlich aus (39 %), (26 %) und (26 %). Die genannten Fettsäuren gelten ernährungsphysiologisch als unbedenklich. Das Verhältnis von zu betrug 70/30. Der Cholesteringehalt betrug im Mittel 1,14 mg/kg, ein im Vergleich zu Nahrungsmitteln tierischer Herkunft sehr geringer Wert.

Schadstoffe

Nach einer 2007 veröffentlichten Untersuchung der Zeitschrift hatten insbesondere Bitterschokoladen südamerikanischer Herkunft einen erhöhten gehalt, was bei dauerhaft hohem Konsum zu einer führen kann.

Bei Untersuchungen in einer Klinik der im Jahr 2009 fanden sich in allen untersuchten Proben dunkler Schokoladen Spuren des Schimmelgiftes A in ungefährlichen Konzentrationen.

Positive Wirkungen

Ungesüßtes Kakaopulver enthält 1 bis 3 Prozent : , 9. Dezember 2008</ref>

Schokolade, insbesondere Bitterschokolade mit hohem Kakaoanteil, kann den Spiegel an herzschützenden im Blut für einige Stunden stark anheben. Durch gleichzeitigen Genuss von wird dieser Effekt wieder neutralisiert. Bei dem im Falle von Schokolade und Kakao wirksamen Antioxidans handelt es sich um ein namens .
  • {{Literatur
   |Autor=Stephen T. Beckett
   |Titel=Industrial chocolate manufacture and use
   |Verlag=Blackwell Science
   |Ort=Oxford; Malden, MA
   |Datum=1999
   |ISBN=978-0-632-05433-6
   |Kommentar=In Fachkreisen auch bekannt als die ''Schokoladenbibel''}}

  • Georg Bernardini: ''Schokolade ? Das Standardwerk.'' 2. Auflage, Bonn 2015, ISBN 978-3-00-049141-2.
  • {{Literatur
   |Autor=Sophie D. Coe, Michael D. Coe
   |Titel=The True History of Chocolate
   |Verlag=Thames & Hudson
   |Ort=New York NY
   |Datum=2019
   |ISBN=978-0-500-29474-1
   |Sprache=en
   |Kommentar=2004 (2. Aufl.), 2013 (3. Aufl.). Eine deutsche �bersetzung der 1. Auflage erschien 1997 bei : ''Die wahre Geschichte der Schokolade''}}

  • {{Literatur
   |Autor=Teresa L. Dillinger et al.
   |Titel=Food of the Gods. Cure for Humanity?
   |TitelErg=''A Cultural History of the Medicinal and Ritual Use of Chocolate''
   |Datum=2000
   |Sprache=en
   |Kommentar=ver�ffentlicht im Anhang von ?The Journal of Nutrition?}}

  • {{Literatur
   |Autor=, Nicolas Bertherat (Fotografie)
   |Titel=Larousse Schokolade
   |TitelErg=''380 Rezepte''
   |Auflage=2
   |Verlag=Christian
   |Ort=M�nchen
   |Datum=2007
   |ISBN=978-3-88472-741-6}}

  • {{Literatur
   |Autor=Maricel Presilla
   |Titel=Schokolade, die s��este Verf�hrung
   |Verlag=Rolf Heyne Collection
   |Ort=M�nchen
   |Datum=2001
   |ISBN=3-89910-139-1}}

  • {{Literatur
   |Autor=
   |Titel=Schokolade: Warum sie schmeckt
   |Sammelwerk=Chemie in unserer Zeit
   |Band=Jg. 39
   |Nummer=6
   |Datum=2005
   |ISSN=0009-2851}}

  • Roman Rossfeld: '''' In: Berner Zeitschrift für Geschichte und Heimatkunde, , 2001, 63 (1), S. 55?65. (PDF, 3,8 MB, 12 Seiten).
  • Roman Rossfeld: ''Schweizer Schokolade. Industrielle Produktion und kulturelle Konstruktion eines nationalen Symbols 1860?1920.'' Hier + Jetzt, Baden 2007, 537 S., Ill., ISBN 978-3-03919-048-5, der , 2004.
  • {{Literatur
   |Autor=
   |Titel=The Indian Nectar or a Discourse Concerning Chocolata
   |TitelErg=''The Nature of the Cacao-Nut and the Other Ingredients of that Composition Is Examined and Stated According to the Judgement and Experience of Indian and Spanish Writers''
   |Verlag=J. C. for Andrew Crook
   |Ort=London
   |Datum=1662}}

  • Annerose Menninger: ''Genuss im kulturellen Wandel.'' Steiner, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-515-09179-4.

Weblinks

Einzelnachweise